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Oktoberfest
Christoph Scholder
Verlag: Droemer/Knaur
ISBN-10: 3426198886
ISBN-13: 978-3426198889
603 Seiten
19,95 Euro


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Rezension von Dietmar Stanka

Die Wiesn steht vor der Tür. Das weltbekannte Oktoberfest soll wieder Millionen von Menschen in die Landeshauptstadt locken. Einer reibt sich dabei die Hände besonders fest, Josef Hirschmoser, Großmetzger, Sprecher der Wirte und natürlich Betreiber eines der Festzelte. Er heuerte ein besonders günstige Arbeitstruppe an, die noch dazu hervorragende Arbeit leisteten. Dass die Handwerker aus Russland kommen und damit einheimischen Betrieben die Jobs weg genommen haben, stört den korrupten und mediengeilen Hirschmoser nicht. Das Hemd ist eben näher als die Hose. Der russische Arbeitstrupp war aber bereits die Vorhut des geplanten Giftgasanschlags russischer Elitesoldaten unter dem Kommando von General Oleg Blochin. Dieser handelt auf eigene Faust, umgeben von einer Truppe, die unbedingten Gehorsam leistet. Am zweiten Wiesn-Wochenende ist es so weit. Die bestens ausgebildeten Soldaten dringen in das Benediktiner-Zelt ein und besetzen es. Bei einem ersten Befreiungsversuch der Geiseln aus dem Fischer-Liesl-Zelt geschieht das Unfassbare. Alle in dem Zelt befindlichen Menschen werden durch Giftgas getötet. Über 2.000 Opfer und das nur, weil die Provinzfürsten ein Zeichen setzen wollten. Die Bundesregierung vertraut dagegen auf einen Elitesoldaten der Bundeswehr. Wolfgang Härter, Kapitän zur See und Kampfschwimmer, soll es richten. Aber der erste Versuch über die Kanalisation zu den Geiselnehmern zu gelingen, scheitert dramatisch. Härter bleibt nicht viel Zeit, denn das Ultimatum läuft. Die Täter fordern Rohdiamanten im Wert von zwei Milliarden Euro und das Leben von 70.000 Menschen, die in den restlichen Zelten ausharren müssen, ist in höchster Gefahr.

Welch Aufregung über einen Thriller. Die Verantwortlichen der Stadt München und die Wiesnwirte sind erbost. Über ein spannendes Buch, das einen Anschlag auf das Oktoberfest beschreibt. Welch Affront! Meine Damen und Herren: dies ist ein fiktives Werk eines Schriftstellers. Spannend geschrieben und sehr bewegend. Wollen wir hoffen, dass es niemals zu einem Anschlag auf unser geliebte Wiesn kommt. Aber künstlerische Freiheit darf und muss sein!

 

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