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Die Serengeti ruft ...
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Uwe Skrzypczak
Geboren 1958, beschäftigte mich seit meiner Kindheit mit
der Fotografie. Bis Anfang der neunziger Jahre betrieb ich ein Fotofachlabor
und kenne daher alle »nassen« fotografischen Entwicklungs- und
Verarbeitungsverfahren aus dem »Effeff«.
Mit dem Aufkommen der digitalen Bildverarbeitung stellte ich meinen Betrieb
sofort darauf um. Heute hauptberuflich in Marketing und Werbung tätig, gehört
die digitale Bildverarbeitung zu seinem täglichen Job.
Aktuell verlagere ich meinen beruflichen Schwerpunkt immer mehr auf die
Fotografie sowie auf die Arbeit als Autor. Dabei produziere ich meine Bücher
komplett selbst vom Foto über Layout und Text.
Die Fotografie war für mich, trotz vieler Nächte in der Dunkelkammer,
Leidenschaft und Entspannung zugleich. Schwerpunkt war immer die Architektur- und
Archäologiefotografie, bis ich Ende der neunziger Jahre per Zufall in Kenia
gelandet bin. Seitdem lässt mich Afrika nicht mehr los. Nach ersten
Gehversuchen in der Wildlife-Fotografie, noch mit meiner 6 x 7 Architektur-Kameraausrüstung,
habe ich mich intensiv mit der notwendigen Kamera- und Aufnahmetechnik für
dieses fotografische Genre beschäftigt.
Schnell wurde mir dabei klar, dass das Wissen über Habitat
und Tierverhalten im Fotoaufnahmegebiet das »wichtigste Werkzeug« eines
Wildlife-Fotografen ist.
Der Rest ist für mich, neben dem »fotografischen Auge«,
Metall, Glas, Elektronik und handwerkliches Können, das fast jeder erlernen
kann.
In den letzten Jahren lag das Hauptaugenmerk meiner fotografischen Arbeiten auf
den Tierwanderzyklen im Serengeti-Ökosystem. Stilistisch hat bei mir die
Reportage- und Dokumentationsfotografie Vorrang, um die Abläufe in der Natur in
meinen Büchern möglichst schlüssig darzustellen.
Ich habe bereits einige Fotowettbewerbe gewinnen können, führe regelmäßig
Wildlife Fotografie Workshops in der Massai Mara durch.
Bisher sind von mir
neben zahlreichen Veröffentlichungen in Fotomagazinen und Artikeln folgende
Bücher erschienen, die Kinderbücher »Mein großes Buch der Löwen«, »Simba, Duma,
Tembo - so leben Tierfamilien in Afrika«, sowie mein Fach - und Reisebuch
»Wildlife Fotografie - mit der Digitalkamera unterwegs in der Serengeti« im
April 2010 erscheint mein Fach und Reisebuch in den USA »Wildlife photography -
With the digital camera on the way in the Serengeti«.
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Die Serengenti ruft .....
UWE SKRZYPCZAK
Seit zwei Wochen
bin ich von meiner 5-wöchigen Reise aus der Serengeti und der Massai Mara
zurückgekehrt, diese 5 Wochen haben mich weiterhin darin bestärkt, meine Arbeit
als Wildlife Fotograf und Buchautor intensiv fortzusetzen.
Dabei hatte ich
als Wildlife Fotograf in der Serengeti das berühmte »one moment in Time«.
Die ersten Wildhunde seit über 20 Jahren in der
Serengeti.
Am 05.02.2010 bin
ich über 6 Stunden den Gnuherden in der Serengeti gefolgt und zum Mittagessen
stürmte unser Driverguide ins Restaurant in der Ndutu Lodge und sagte, dass vor
einer halben Stunde 7 Wildhunde, nur 3 Kilometer entfernt auf dem Weg zum Lake
Masek gesichtet wurden. Wildhunde gelten in der Serengeti seit über 20 Jahren
als ausgestorben, deshalb nahmen wir die Info erst gar nicht ernst. Ich sagte
ihm, da haben bestimmt ein paar Touristen Löffelhunde mit Wildhunden
verwechselt. Trotzdem starteten wird sofort durch und hatten die Tiere nach nur
5 Minuten vor der Kamera. So einen Glücksfall hat man als Fotograf vermutlich
nur einmal im Leben. Es war dieser berühmte »one moment in Time«.
Die ersten Fotos
schickte ich per Internet sofort nach Deutschland. Dort wurde die Nachricht
und die ersten Fotos weltweit um die Welt geschickt, ob in Kenya, Großbritannien
oder USA, sogar in Japan wurde darüber berichtet.
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Die Idee zum Buch "Wildlife Fotografie"
Für die Teilnehmer eines geplanten
Fotografenworkshops in der Massai-Mara hatte ich ein 48-seitiges Workbook, mit
den wesentlichen technischen Anleitungen, wie sie im Fachteil des späteren
Buchs vorkommen, erstellt. Als ein Fotografenfreund das Workbook gelesen hat,
sagte er: Uwe, daraus musst du ein Fachbuch machen, so präzise hat noch keiner
die technischen Vorraussetzungen der digitalen Wildlife-Fotografie beschrieben.
Aufgrund meiner jahrelangen,
fotografischen Erfahrung in Ostafrika war für mich sofort klar, das riesige
Serengeti-Ökosystem ist das richtige Vehikel, um die ganze erforderliche
Fototechnik leicht, locker und verständlich zu transportieren. Die
Artenvielfalt der Serengeti lässt eine weitestgehende Adaption der vermittelten
fotografischen Vorgehensweise auf andere Tierarten rund um den Erdball zu. Mit
Gerhard Rossbach vom dpunkt Verlag habe ich dann einen »echten,
unternehmerischen Verleger« gefunden, der mir zu meinem größten Erstaunen
bereits 14 Tage nach Manuskripteinreichung das »go« erteilt hat.
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In „Wildlife-Fotografie" gehe ich auch auf das Ökosystem
der Serengeti und der Massai Mara ein, weil ich
dieses Ökosystem durch den Klimawandel gefährdet sehe.
Das El-Nino-Phänomen und der
Klimawandel haben sich in Ostafrika zeitweise durch starke Fluten,
Ackerbodenerosionen und jetzt durch jahrelangen Dürren extrem ausgewirkt.
Durch die letzte Dürre in Kenia, im
Sommer 2009, sind in einem Nationalpark 85 % der Wildtiere verdurstet und verhungert.
Die Überbevölkerung, und ein sich
dadurch enorm ausbreitender und mangels Agrarkenntnisse wenig ertragreicher
Ackerbau der einheimischen Bevölkerung, beschleunigt die Umweltzerstörung dort
immer weiter. Zusätzlicher Auslöser der Umweltzerstörung ist aber auch eine
früher völlig fehlgeleitete Entwicklungshilfe und Agrarpolitik zur Anlage
großer Monokulturen in Afrika, seitens der westlichen Welt. Dies hat zum
Abgraben vieler Seen und Flüsse für die landwirtschaftliche Bewässerung
geführt. Der Pegel des Mara-Rivers, der Lebensader des gesamten, nördlichen
Serengeti-Ökosystems, ist dabei auf 60 % des Normalstands gefallen. Geht der
Pegel deutlich unter 50%, bricht das Mara-Ökosystem zusammen. Dieses Gebiet ist
aber das Futterreservoir während der drei Monate Trockenzeit in Tansania für
die großen Hufttierherden aus der Serengeti. Ein Zusammenbruch würde deshalb
das gesamte Serengeti-Ökosystem mit sich reißen. Der für diesen Fall
wissenschaftlich prognostizierte Populationsrückgang der Huftiere in der
Serengeti liegt bei 75 bis 90%. Die aktuelle Raubtierpopulation in der
Serengeti wird eine Erholung der Huftierpopulation nicht mehr zulassen und
somit für das eigene Aussterben sorgen.
Gerade die Serengeti hat es mir sehr angetan. So eben ist
mein neues Kinderbuch im Sauerländer Verlag erschienen »Simba, Duma, Tembo - so
leben Tierfamilien in Afrika«. Wiederum ein Afrikabuch.
Meine Bücher schreibe ich erstrangig,
um dazu beizutragen, dass uns allen die Serengeti und die Massai - Mara noch
lange erhalten bleiben, also um die Leser für Ostafrika zu begeistern.
Das neue Kinderbuch »Simba, Duma,
Tembo, so leben Tierfamilien in Afrika« erzählt reich bebildert vom
Aufwachsen und Leben der wichtigsten Wildtiere Afrikas, um die Kinder dafür
soweit zu begeistern, dass vielleicht einige von ihnen als Erwachsene zum
zukünftigen Erhalt der Serengeti beitragen werden.
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Warum fotografiere
ich lieber Raubkatzen als Pinguine?
Natürlich mag ich auch Pinguine und
viele andere Tiere. Diese Tiere sind aber nicht akut vom Aussterben bedroht.
Der Eisbär ist trotzdem sogar weltweit zum Indikator des Klimawandels geworden.
Medien und Verlage haben dieses Thema so weit aufgebauscht, dass viele Menschen
denken, er stirbt übermorgen aus. Die Panikmache um Pinguine und Eisbären kann
ich nicht mehr hören. Der Eisbär hat bereits eine viel stärkere Klimaerwärmung
im Mittelalter überlebt, als Grönland noch grün war und die Wikinger dort
Ackerbau betrieben haben.
Und Afrika? Es ist darüber wieder einmal völlig
vergessen worden.
Über die Arktis können sie den Verlagen
auch den Zweihundertdreiundvierzigsten Bildband verkaufen, während Afrikathemen
nur müde belächelt werden. Dabei gibt es auch nicht mehr Löwen wie Eisbären auf
der Welt, vermutlich sogar weniger. Der Lebensraum der Löwen befindet sich zum
Teil in den ärmsten Regionen dieser Welt, während die Eisbären am nördlichen
Rand der so genannten, reichen westlichen Welt mit ihren großen Ressourcen zum
möglichen Schutz dieser Tierart leben.
In Kenia gibt es nur noch 2000 frei
lebende Löwen, jährlich um etwa 100 abnehmend, das heißt, der Löwe ist dort in
15 bis 20 Jahren ausgestorben, wenn wir nichts für seinen Erhalt tun.
Wenn zukünftig die Pinguine und
Eisbären so akut vom Aussterben bedroht sind, werde ich auch darüber schreiben.
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Weitere Buchprojekte, die ich plane
Ich recherchiere bereits seit Monaten,
deswegen jetzt auch mein 5-wöchiger Aufenthalt in Afrika. Mein nächstes Buch wird kein »Schönbuch« mehr.
Ich will versuchen, Afrika mit all seinen Problemen soweit in unser Bewusstsein
zurückholen, damit wir dort wenigstens die wichtigsten Natur- und Wildlife-Schutzgebiete
und Tierarten erhalten können.
Vor 50 Jahren ist dies einem Mann mit
der Serengeti gelungen, vor 30 Jahren einer Frau mit den Gorillas, vielleicht
gelingt mir das ja mit den Löwen.
Zusätzlich vielleicht noch einen neuen
Bildband über die Serengeti und die Massai Mara, aber diese Entscheidung kann
ich erst nach der Sichtung von den Fotos der 5-wöchigen Reise treffen, und
18000 Fotos sind nicht so schnell sortiert und bearbeitet.
Mehr zu meiner Arbeit finden Sie auf
meiner Website http://www.serengeti - wildlife.com
oder auf meinem blog
http://www.uweskrzypczak.blogspot.com/
Als Fotograf und Buchautor nutze ich
natürlich auch das Medium Facebook und Twitter.
In Facebook auf meiner Fanseite
http://www.facebook.com/U.Skrzypczak und getwittert wird
unter http://twitter.com/uweskrzypczak
Veröffentlichungen:
Wildlife-Fotografie
Uwe Skrzypczak
Verlag: dpunkt Verlag;
ISBN-10: 3898646327
ISBN-13: 978-3898646321
240 Seiten
39,00 Euro
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Mein großes Buch der Löwen
Uwe Skrzypczak Verlag: Knesebeck Verlag ISBN-10: 389660564X ISBN-13: 978-3896605641 64 Seiten 16,95 Euro
Bestellen:

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Simba, Duma. Tembo:
So leben Tierfamilien in Afrika
Uwe Skrzypczak/Winfried Wisniewski Verlag: Sauerländer ISBN-10: 3794191714 ISBN-13: 978-3794191710
64 Seiten
16,90 Euro
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