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Rezension von Dietmar Stanka In der Nähe von Kiel, im beschaulichen Schleswig-Holstein, häufen sich die Todesfälle. Innerhalb weniger Tage werden zwei Leichen angeschwemmt und in einem Krankenhaus verstirbt ein Arzt angeblich an Herzversagen. Die beiden Kriminalkommissare der Kieler Polizei, Armin Stahl und Birger Harms stehen vor mehr als einem Rätsel. Leiche Nummer 1 ist ein ehemaliger Pferdewirt des bekannten Gestüts Gut Lehnhof. Ein Russe, der von der Gattin des Juniorchefs des Pferdehofes sehr ins Herz geschlossen wurde. So zumindest die Erkenntnis der beiden Polizisten. Leiche Nummer 2, ein kleiner Junge und Sohn eines in Hamburg wohnhaften russischen Diplomaten. In der Klinik, in der der Tote Nummer 3 gearbeitet hat, stoßen die Ermittler auf eine Ärztin, die eine Verbindung zu Vivian Marquardt, der Gestütsbesitzerin, unterhält. Da trotz aller Bemühungen keine Erfolge erzielt werden, bekommen die Kommissare Unterstützung von BKA, in der Person von Leif Falkner. Und der hat noch eine Rechnung offen mit dem angeblich ums Leben gekommenen Russen. Stefanie Baumms Kriminalroman ist bedrückend. Der Organhandel floriert weltweit und wird auch in den Medien totgeschwiegen. Dieses Buch soll aufrütteln und ist dabei extrem spannend. |
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