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Rezension von Dietmar Stanka Er ist ein Marine der ganz besonderen Art. Bestens als Killermaschine ausgebildet und in vielen Einsätzen im Irak aufs Härteste geprüft, ist Walker Jameson im normalen Leben ein Krimineller. So verschwindet er nach seiner unehrenhaften Entlassung erst im Militärgefängnis und kurz darauf im zivilen Leben im kalifornischen Hochsicherheitsgefängnis Terminal Island. Eineinhalb Jahre vor seiner offiziellen Entlassung aus dem Knast bringt er zuerst ein hochgestelltes Gang-Mitglied um und verschwindet dann mit einer spektakulären Flucht aus dem Gefängnis. Die beiden US-Marshalls Tim und Bear heften sich an die Fersen von Walker, der aber immer einen Schritt voraus ist. Walker ist auf einem Rachefeldzug, denn seine Schwester ist umgebracht worden und ihr Sohn ist dem Tode geweiht, weil er eine Leberfehlfunktion hat. Deswegen begibt sich Walker auf Spurensuche und landet bei dem Pharmariesen Beacon-Kegan, der ein Medikament in der Pipeline hat, das seinem Neffen helfen könnte. Das Buch von Gregg Hurwitz ist mehr als ein Kriminalroman. Er beleuchtet in einem erschreckenden Maße die haarsträubenden Machenschaften der Pharmaindustrie, die mehr an den eigenen Profit denkt, als an die Gesundheit der Patienten. |
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