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Das Skelett vom Bliesgau
Elke Schwab
Verlag: Conte
ISBN-10: 3941657143
ISBN-13: 978-3941657144
273 Seiten
12,90 Euro


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Rezension von Dietmar Stanka

Es ist ein herrlicher Tag zum Ausreiten. Anke Deister, Kriminalkommissarin aus Saarbrücken beschließt deswegen ihrem Pferd ein bisschen Auslauf zu gönnen und genießt dabei die herrliche Landschaft der Biosphärenregion Bliesgau. Noch ein Bogen und noch ein Stückchen Weg mehr, als plötzlich irgendetwas das Pferd erschreckte. Und schon rannte Rondo wie ein Blitz los, die verzweifelte Anke im Sattel. Aber nicht lange, denn als Rondo strauchelte, fiel die Polizistin vom Pferd und kam erst nach einiger Zeit wieder zu Bewusstsein. Bestand sie nur noch aus Knochen? War sie tot und im Himmel. Sie tastete um sich und stellte mit Entsetzen fest, dass sie auf einem Skelett gelandet war. Nachdem sie den ersten Schock überwunden hat, rief sie ihren Kollegen und Chef Jürgen Schnur an, der sofort an den Tatort eilte. Nach einem kurzen Geplänkel mit dem Gerichtsmediziner konnte davon ausgegangen werden, dass Anke Deister nicht auf ein archäologisch wertvolles Skelett gestürzt war, sondern auf einen Fall für ihre Behörde. Bei den ersten Ermittlungen sprachen alle Indizien dafür, dass dies die Knochen des Schriftstellers Ingo Landry sind, der vor fünf Jahren spurlos verschwand. So scheint der Fall gelöst bis eine weitere Leiche auftaucht, die ebenfalls als der verschwundene Ingo Landry identifiziert wird. Wer ist nun wer? Und wo steckte Landry all die Jahre? Und wie weit gehen Krimi-Schriftsteller um ihre Werke zu vermarkten? Fragen über Fragen, die auf abstruse Art und Weise gelöst werden wollen.

Elke Schwab hat mit ihren Saarland-Krimis fast schon eine Lücke geschlossen. Eifel, Ruhrpott und Bayern dürfen sich ja schon lange mit spannenden Kriminalromanen schmücken. In ihrem neuesten Werk führt uns die Autorin zu ihrer eigenen Zunft. Sie erzählt von Schriftstellern und Agenten, die mit allen Mitteln ihre Bücher vermarkten wollen und dabei auch nicht vor einem Mord zurückschrecken. Einige Zusammenhänge scheinen jedoch sehr aus der Luft gegriffen, sodass das Buch, das mit einem gehörigen Augenzwinkern geschrieben ist, leider etwas Spannung verliert.

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