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Rezension von Dietmar Stanka
Ein heftiger Schneesturm kündigt
sich in den Bergen rund um Saddlestring im US-Bundesstaat
Wyoming an. Joe Pickett, der Jagdaufseher der Region in den
Rocky Mountains ist auf Patrouillenfahrt, als ihn Schüsse
aufschrecken lassen. Als er sich an den Verursacher
heranpirscht, erkennt er Lamar Gardiner, seinen Vorgesetzten
bei der Jagdbehörde. Dieser hat bereits sieben Wapitis
niedergeschossen und versucht gerade, sein Gewehr mit
Zigaretten nachzuladen. Picket nimmt ihn fest, aber Gardiner
kann ihn im Auto überwältigen und fliehen. Auf der Suche nach
Gardiner, die einige Zeit kostet, findet er diesen mit zwei
Pfeilen an einem Baum genagelt und mit durchgeschnittener
Kehle. Vollkommen aufgelöst bringt Joe Gardiner ins Tal und
muss feststellen, dass Sheriff Barnum schnell einen
Verdächtigen ermittelt hat. Doch Joe Pickett ist nicht davon
überzeugt, dass der verhaftete Nate Romanowski schuldig ist.
Deshalb ermittelt er auf eigene Faust weiter. Dabei müssen er
und seine Familie einen herben Schicksalsschlag überstehen.
Die Mutter von April ist mit einer Gruppe von aufständischen
Bürgern nach Jahren wieder zurückgekehrt und will das
mittlerweile in die Familie Pickett integrierte Kind
zurückhaben. Zudem muss er sich mit der Nachfolgerin von
Gardiner herumschlagen, die vollkommen planlos agiert und die
sämtliche Menschen um sich herum verrückt macht. Es geht weiter mit Joe Pickett
und seiner Familie in den Bergen Wyomings. C.J. Box erzählt in
seinem Buch über eigene Erfahrungen und Erlebnisse und
verpackt diese wunderbar in einen spannenden Thriller voller
Emotionen. Trotz aller Schneestürme auch im Sommer eine mehr
als nur spannende Lektüre. |
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