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Manfred Lappe Wurde 1961 in Düsseldorf geboren und hat sich seit den Schultagen den Bereichen Wirtschaft und Finanzthemen verschrieben: nach der Ausbildung zum Industriekaufmann und dem Studium der Betriebswirtschaft war er zehn Jahre als Unternehmensberater für Banken und Kapitalanlagen tätig, hiervon 5 Jahre bei Accenture (früher Andersen Consulting). Es folgten fünf Jahre an der Düsseldorfer Börse als Vorstandssprecher einer Wertpapierhandelsbank. Seit seinem Umzug nach Wien im Jahr 2003 ist er einerseits als Unternehmensberater tätig, des weiteren ist er gerichtlich vereidigter Sachverständiger für Wertpapiere und Fonds. In seinen Sachbüchern zum Thema Finanzen will er dem ‚Durchschnittsbürger' leicht verständlich die Funktionsweise, die Chancen und Risiken von unterschiedlichen Veranlagungsformen aufzeigen und Tipps zur Fehlervermeidung geben.
Auskommen mit dem EinkommenVON MANFRED LAPPE Es ärgerte mich sehr, dass es im Jahr 2002 viele Ratgeber gab, wie man aus der Schuldenfalle wieder rauskommt. Nicht etwa, weil ich dies für kein wichtiges Thema hielt. Nein, weil alle diese Bücher zu spät ansetzen: Ziel muss es sein Hinweise zu geben, wie man die Schuldenfalle vermeidet. Ich setze mich hin und schrieb einen Ratgeber: „Wie kann man richtig haushalten? Welche Falle gilt es zu vermeiden? Wo gibt es Einsparungspotentiale? Wie schaffe ich es, dass ich Geld habe für die Dinge, die ich mir bewusst leisten will?" Dann die Suche nach einem Verlag: Fehlanzeige! Ratgeber waren plötzlich nicht mehr gefragt. Das Manuskript landete für mehrere Jahre in der elektronischen Schublade. Ich verzog nach Österreich, das Manuskript noch immer im Gepäck. Im Jahr 2008 dann ein Gespräch mit dem Chefredakteur vom „Konsument", dem österreichischen Pendant zur Deutschen Stiftung Warentest. Er war interessiert! Also das Buch aktualisiert und auf die österreichischen Sprachbesonderheiten angepasst (z.B. ‚Mehlspeis' statt ‚Strammer Max'). Anfang 2009 war das Buch dann auf dem Markt - sogar mit einer Empfehlung des deutschen ZDF. Späte aber gute Geburt! Die Zusammenarbeit mit dem Verlag „Konsument" war gut, die Nachrichtenwelt voll von Berichten über Finanzskandale und Anleger-Prozesse. Mit eine Ursache: der Normalbürger war mit den angebotenen Produkten wissensmässig überfordert, der Vertrieb hatte zum Teil sehr stark das Provisionsergebnis im Fokus, gesetzliche Vorgaben wie das ‚Anlegerprofil' waren nur unzureichend bekannt. Hieraus entstand die Idee zum folgenden Buch: „Kapital & Zinsen". Ein Buch über alle zinstragenden Veranlagungsformen, ihre Besonderheiten, Funktionsweise, Chancen und Risiken. Danach: folgt jetzt ein Buch „Immobilien als Wertanlage" über Veranlagungen in Immobilien im weitesten Sinne. Auch hier soll wieder aufgeklärt werden, wie jedes der am Markt erhältlichen Produkte funktioniert, was die Chancen und was die Risiken sind. Zum Durchlesen oder auch einfach zum Nachschlagen von einzelnen Themen: was ist time-sharing, was sind REIT's, worin unterscheiden sich offene und geschlossene Immobilienfonds, etc.
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